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Private Musikschulen fürchten um Existenz

Die Bundesregierung plant..

 
 
Text: Mandy Abilio – www.zauberer.de

Die Bundesregierung plant, privat erteilten Musik-, Ballett- und Tanzunterricht mit 19% Umsatzsteuer zu belasten. Viele Betroffene sehen darin das Aus für private Musikschulen. Doch nicht nur das, befürchtet werden zukünftig auch erhebliche Defizite in der kulturellen Bildung.
Durch das geplante Steuergesetz, würde sich der Musikunterricht um 19% verteuern. Eine Möglichkeit wäre, dass die Betreiber privater Musikschulen die erhöhten Kosten selbst tragen, dies wäre allerdings unmöglich, da bereits viele am Existenzminimum arbeiten und kaum verdienen. Die Alternative wäre, die Unterrichtskosten um 19% zu erhöhen, dies können sich aber immer weniger Familien leisten und würde somit zu vielen Abmeldungen führen. Hinzu kommt, dass Familien aus ländlichen Gegenden auf Privatunterricht angewiesen sind, da öffentliche Musikschulen, die häufig nur in größeren Städten zu finden sind, meistens außerhalb der Reichweite liegen. Folglich müssten einige Musikschulen geschlossen werden und viele Musikschüler auf ihren Unterricht verzichten.
Politiker versuchen zu beschwichtigen, indem angekündigt wurde, eine Umsatzsteuerbefreiung weiterhin zu Genehmigen, wenn private Musikschulen ausschließlich eine „reine Bildungsleistung“ und nicht die Gewinnerzielung im Sinne hätten. Kritiker vertrauen darauf allerdings nicht und weisen darauf hin, wie schwer es sein wird, dies nachzuweisen. 
 


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